Was ist Motivation? und: wie steigere ich meine Motivation?

Motivation

Heute möchte ich die Wichtigkeit der emotionalen Intelligenz und die Kontrolle von Emotionen anhand von Motivation belegen. Jeden Tag werden Handlungen von uns getätigt, damit meine ich das Aufstehen nach dem Klingeln des Weckers, aber auch das Essen und Trinken während der Mittagspause oder das Anrufen von Freunden um den Abend zu planen. Viele dieser Handlungen werden von uns getätigt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Gerade aber das morgendliche Aufstehen z.B. kann für den ein oder anderen ein kritischer Moment der Motivation sein. Zu meiner Zeit als Student konnte ich in diesem Zusammenhang ein Lied davon singen, wenn es darum ging, ob man die Vorlesung um 8:00 wirklich so dringend benötigt. Oder um die Motivationen die dabei mit einfließen humoristisch zu beschreiben: „Links Wand, Rechts kalt – misst gefangen.“ (Aus: Tagebuch eines Studenten (13. Semester)).

Was ist Motivation und welchen Einfluss habe ich darauf?

Jede Motivation baut auf einer Emotion auf, und jede Motivation auf einer Emotion

Was ist Motivation? Motivation beschreibt unsere Fähigkeit einen beliebigen Ist-Zustand der vorliegt verändern zu wollen um einen Soll-Zustand zu erreichen. Jede unserer Handlungen wird demnach durch eine Motivation bestimmt, dabei ist es vollkommen egal, welche Handlung wir dabei betrachten: Ausnahmslos jede Handlung wird durch Motivation angetrieben. Aber worauf ist Motivation begründet? Intrinsische und extrinsische Faktoren bestimmen unsere Emotionen. Eine Emotion die wir wahrnehmen bezeichne ich dabei als Gefühl.

Motivation

Ob wir uns der Emotion bewusst sind oder nicht spielt für den weiteren Verlauf eine entscheidende Rolle: Sind wir uns der Emotion bewusst, erleben also ein Gefühl, haben wir Einfluss auf die darauffolgenden Instanzen. Im nächsten Schritt ist entscheidend, ob es sich um eine positive oder negative Emotion/Gefühl handelt. Dabei unterscheiden sich die beiden folgenden Wege auf die Fragen, welche durch die Kontrollinstanz gestellt werden.

Bei positiven Emotionen wird im Regelfall versucht den aktuellen Ist-Zustand beizubehalten. Dennoch stellt die Kontrollinstanz bzw. das Bewusstsein (bei Gefühlen) die Frage, ob der Ist-Zustand trotz positiven Gefühls wirklich positive Folgen hat. Beispiel dafür wäre: Ich fühle mich morgens wohl im Bett, aber weiß, dass nicht zur Arbeit gehen negative Konsequenzen hat. Demnach sollte ich die Motivation aufbringen zur Arbeit zu gehen, auch, wenn ich mich im darauffolgenden Soll-Zustand nicht wohlfühle. Dasselbe gilt für negative Emotionen und Gefühle: Zwar wollen wir den Ist-Zustand verändern, jedoch müssen wir abwägen, ob das Erreichen des Soll-Zustandes uns nachhaltig mehr Nutzen bringt. Gleichzeitig wird die Frage gestellt, ob das Erreichen des Soll-Zustandes eine andere Emotion auslöst. Als Beispiel wäre hier der Konflikt zwischen Abenteuerlust und Sicherheit anzuführen. Je weniger wir uns der Emotion bewusst sind, desto weniger Einfluss können wir durch rationale Überlegung auf die darauffolgende Reaktion nehmen. Demzufolge können wir auch nicht aktiv unsere Motivation verändern.

Schnell wird deutlich, dass Motivation auf Emotionen beruht und aktiv verändert werden kann – durch das Wahrnehmen von Emotionen, den „Gefühlen“. Haben wir ein Ziel und können es seit langer Zeit nicht erreichen, so kann eine nicht-wahrgenommene oder unterdrückte Emotion dafür verantwortlich sein, dass wir unser Ziel nicht erreichen. Oftmals findet man fadenscheinige Ausreden, wieso man sein Ziel nicht erreichen kann: „Ich bin nun mal so“ oder „das ist nun mal so“.

In einer letzten Instanz wird geprüft, ob die Motivation ausreicht um den Soll-Zustand anzustreben und den Ist-Zustand aufzugeben. Wichtig an diesem Punkt ist demnach unser Werte- und Ziel-Modell, welches für jeden Menschen einzigartig ist. Je nachdem, welche Werte und Ziele für wichtiger und unwichtiger halten, wird es unmittelbaren Einfluss auf unsere Motivation und damit unsere Handlungen haben.

Durch eine bessere Selbstwahrnehmung können wir unsere Motivation aktiv verändern und beeinflussen. Gleichzeitig können wir merken, welche Emotionen gegen unseren angestrebten Soll-Zustand arbeiten.

Die Grundlage der Motivation sind Emotionen!

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Rob Tröger

Rob Tröger studierte Molekularbiologie und beschäftigt sich seit seiner Jugend mit psychologischen Themen und Mentalcoaching. Durch sein Wissen über neurobiologische und psychologische Themen hat er ein fundiertes Wissen über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Seine Motivation ist den Menschen durch eine Veränderung ihrer Wahrnehmung ein besseres und erfolgreicheres Leben auf Basis ihrer Träume und Wünsche zu ermöglichen.

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  1. Tja, mit der Motivation ist das echt so eine Sache. Wie du schon schreibst, kann alleine das morgendliche Aufstehen schon eine große Hürde darstellen. Ich würde gerne noch mehr erfahren wie man sich selbst besser motiviert.

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