Selbstdisziplin lernen Shaolin Mönch

So lernst Du Selbstdisziplin wie ein Shaolin Mönch

Vielleicht kennst Du aus dem Fernsehen die Selbstdisziplin der Shaolin Mönche und wie sie diese lernen – Da werden Steine zerschlagen, Kälte ertragen und Schmerzen ausgehalten. Diese Menschen haben mit jahrelangem Training gelernt, ihren Geist so zu steuern, wie sie es möchten. Dabei schaffen es diese Menschen die größten Hindernisse zu überwinden und menschliche Schwächen einfach hinter sich zu lassen.

 

Das lange und harte Training hat die Shaolin Mönche geradezu zu „Maschinen“ gemacht. Selbstdisziplin ist nichts, womit man geboren wird. Es ist etwas, was durch Training wieder und wieder

verbessert und geschult wird.

Selbstdisziplin ist unsexy: Heutzutage muss alles schnell, schnell und sofort sein. Warten auf etwas? Uncool. Doch auch, wenn Du nicht in der Antarktis baden, Holz mit der Hand hacken oder über Feuer laufen möchtest: Selbstdisziplin ist eine der wichtigsten Fähigkeiten. Wer Selbstdisziplin wirklich meistert, der kann die Umstände seines Lebens genauestens steuern.

Der Schlüssel zum Erfolg: Selbstdisziplin

Selbstdisziplin ist immer wichtig. Egal, ob beruflich oder privat. Ich habe lange versucht, mich regelmäßig zu Sport zu motivieren. Mit mäßigem Erfolg bis kläglichem Scheitern. Vielleicht kennst Du das Gefühl:

Voller Motivation stellte ich abends den Wecker auf 05:50. Die perfekte Zeit, um morgens aufzustehen und den Tag zu begrüßen. Sport stand auf dem Plan. Eine Runde joggen und sich dann voller Energie in den Tag stürzen. „Wow, dass ich so etwas plane! Ist das nicht schon toll?“ – So oder ähnliche Gedanken schossen mir dabei durch den Kopf. Doch der nächste Morgen entpuppte sich dann etwas anders als erwartet…

Selbstdisziplin lernen wie ein Shaolin Mönch

Der Snooze-Button wird zum besten Freund und die Gedanken im Kopf finden 1.000 Ausreden, wieso es gerade JETZT besonders wichtig ist liegen zu bleiben. Die Muskeln sind dabei eine Revolution gegen das Establishment zu führen und sind zu keiner Regung zu motivieren. Dazu kommt, dass die Temperatur außerhalb der Decke viel zu niedrig ist und auf der anderen Seite ist die Wand. Misst. Gefangen. Was dann passierte, kannst Du Dir vermutlich denken… „Morgen wird alles anders“. Als ob.

Auf dem Weg auf die Arbeit oder Uni sieht man sie dann: Die Jogger und Radfahrer oder die motivierten Kollegen, die offensichtlich kein Problem damit haben, sich auch um 4 Uhr aus dem Bett zu schubsen. Wie machen die das!? Und warum kann ich das nicht?

Selbstdisziplin ist nicht angeboren

Irgendwann kommt man an den Punkt zu glauben, Selbstdisziplin sei angeboren. „Nein, das frühe Aufstehen ist einfach nichts für mich!“ – Komisch nur, dass man es an besonderen Tagen dann doch irgendwie voller Elan aus dem Bett schafft.

Inzwischen ist das anders: Dreimal die Woche stehe ich morgens zwischen 6 und halb 7 auf und begebe mich Richtung Fitnessstudio. Wie habe ich diese Selbstdisziplin lernen können?

Zunächst einmal ist es wichtig sich klarzumachen, dass mangelnde Selbstdisziplin und andere schlechte Angewohnheiten kein Schicksal sind. Schlechte Angewohnheiten lassen sich abtrainieren und Selbstdisziplin lernen. Beispiel gefällig?

Die kleine Challenge

Hol Dir Deine Lieblingsspeise und lege sie vor Dich. Kannst Du 1 Minuten warten sie zu essen? Vermutlich. Kannst Du 5 Minuten warten? Vermutlich auch das. Einen ganzen Tag? Da wird wird vielleicht schon eng.

Woran erinnert Dich das? Richtig. An Sportler. Niemand fängt damit an, sofort einen Marathon laufen zu können. Aber jeder kann einen kleinen Weg zu Fuß hinter sich bringen. Deine Selbstdisziplin ist bereits da, alles was Du tun musst, ist sie regelmäßig trainieren.

Aufgabe für Zuhause oder auf der Arbeit: Lege Dir ein Stück Deiner Lieblingsspeise gut sichtbar in die Wohnung. Freue Dich dann jedes mal, wenn Du es geschafft hast sie dort zu lassen, wo sie ist. So trainierst Du spielerisch Deine Selbstdisziplin.

Ich habe nie verstanden, warum wir unserem Körper zugestehen, motorische Dinge langsam lernen zu dürfen – geistige jedoch, müssen sofort sitzen. Du würdest von Dir nie verlangen an einem Tag Klavierspielen zu lernen. Es ist wichtig zu realisieren, dass es Zeit braucht neue Verhaltensweisen zu adaptieren.

Warum machst Du das alles?

Es gibt noch einen Punkt, wieso ich es inzwischen an den meisten Tagen spielerisch schaffe früh aus dem Bett rauszukommen: Ich weiß, wofür ich es mache. In meinem Kopf hat sich das Bild fest verankert, dass ich als Speaker meine Präsenz auf der Bühne stärken kann wenn ich trainiert bin: Die Stimme wird fester, die Körperhaltung aufrechter und der Körper breiter. Damit habe ich nicht das Ziel in 3 Jahren auszusehen wie Hulk – aber das Training hilft mir bei meiner Performance.

Du weißt genau, wo es Dir an Selbstdisziplin mangelt. Vermutlich hast Du in der Vergangenheit versucht ein Ziel zu erreichen (Abnehmen? Mehr lernen? Nicht mehr rauchen?) und bist daran gescheitert.

Was ist passiert? Vielleicht hast Du Dir ein Verbot aufgehalst. „Ich werde weniger Süßes essen!“, „Kein Bier abends mehr!“ oder „Weniger Serien, dafür lerne ich!“. Das Problem dabei: Menschen hassen Verbote. Was verboten ist, ist besonders spannend. Es ist auch einfach „unsexy“ ein Verbot auszusprechen. Um Selbstdisziplin zu lernen zäumst Du das Pferd andersrum auf: Was bekommst Du, wenn Du ein Verhalten aufgibst oder ein neues adaptierst?

Du hast keinen Bock auf Essen zu verzichten – Du willst schlank und sexy sein.

Du hast keinen Bock mit dem Trinken aufzuhören – Du willst gesund und lange leben.

Du hast keinen Bock mehr zu lernen – Du willst eine gute Note in der Klausur.

Es gibt unter Vertrieblern einen Spruch „Verkaufe nicht den Bohrer, verkaufe das Loch in der Wand!“. Genauso ist es hier auch: Was willst Du wirklich? Mach Dir das klar. Mit einem mal hören dann auch die Ausreden auf.

Hör auf Verbote zu definieren, definiere Ziele!

Das Wundermittel für Selbstdiziplin

Ein Geheimnis gibt es noch, dass ich Dir bisher nicht verraten habe. Die anderen Tipps kennst Du vielleicht schon aus anderen Quellen. Doch was mir wirklich geholfen hat die Selbstdisziplin zu bekommen, die ich für mich haben wollte will ich Dir jetzt verraten.

Das “Florida”-Experiment

Als ich das erste mal vom Priming-Effekt gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. In einer Studie hatte man die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Kontrollgruppe und eine Testgruppe. Die Kontrollgruppe musste einfach einen Multiple-Choice-Test ausfüllen und anschließend den Test abgeben. Im Gegensatz dazu bekam die Testgruppe den gleichen Multiple-Choice-Test, jedoch erhielten sie zusätzlich eine Geschichte über das Alter dazu. In diesem Text kamen dann Wörter wie „langsam“, „alt“, „grau“ oder „Gehstock“ vor. Auch diese Gruppe gab den Test schließlich ab.

Was die Teilenehmer jedoch nicht wussten: Es ging nicht um den Multiple-Choice-Test. Nach dem Test mussten die Teilnehmer einen Gang entlanggehen und ihren Zettel in eine Box werfen. Die Wissenschaftler haben dann gemessen, wie lange die Probanden brauchten um den Gang zu durchschreiten. Das Ergebnis: Die Testgruppe bewegte sich langsamer bis zum Ende des Ganges, als die Kontrollgruppe.

Inzwischen wurden andere Experimente in diese Reihe durchgeführt und der Priming-Effekt wieder und wieder bestätigt. Doch wie kannst Du diesen Effekt für Dich im Alltag nutzen?

Die Mindtelling Experience

In meinen vier bis fünfstündigen Trainings erschaffen sich die Teilnehmer einen „Helden“. Dieser Held ist mit allen Talenten und Fähigkeiten ausgestattet, die sich die Teilnehmer schon immer gewünscht haben. Jedes Mal, wenn sie dann an ihren Helden denken, primen sie sich selbst – genauso, wie der Text über das Alter die Teilnehmer zum langsam Laufen geprimed hat.

Leider kann ic in diesem Artikel keinen Helden mit Dir erschaffen. Macht aber nichts, denn ich habe Dir eine „Light“-Version meiner Heldenerschaffung mitgebracht: Das Idol.

Geschenk für Dich: Die Idol-Erschaffung

Die Idol-Erschaffung ist der Vorläufer der Mindtelling Experience. Mit Hilfe des Arbeitsbuches erschaffst Du Dir Dein Idol, mit dem Du Dich selbst primen kannst. Urpsrünglich lag der Preis für die Arbeitsmaterialien bei 29 EUR. Wir haben uns dazu entschlossen, sie Dir zu schenken.

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Hier kostenlos Materialien zur Idol-Erschaffung anfordern

Du erhältst dann eine Step-By-Step-Anleitung und die Arbeitsmaterialien.

Sollte Dir das nicht reichen, dann lade ich Dich am 12. März 2016 oder am 14. Mai 2016 zur Mindtelling Experience ein. In diesem vierstündige Training lernst Du, wie Du Dich selbst mit dem Helden primen kannst.

Mehr Informationen zur Mindtelling Experience findest Du hier:

www.mindtelling.de

oder nimm mit uns Kontakt auf:

trainings@mindtelling.de

+ 49 (0) 60 81 – 92 61 897