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Wie Du beruflich und privat bessere Entscheidungen treffen kannst und den Grund findest, warum Du schlechte Entscheidungen triffst (Teil 2)


Bessere Entscheidungen treffen – Im letzten Artikel habe ich Dir die ersten 5 der 9 Gründe für schlechte Entfernungen gezeigt. Und willst Du nicht auch Wissen, was Christopher Walz mit Entscheidungen zu tun hat? Na, dann lass uns loslegen!

Hier noch einmal die 9 Hauptgründe für schlechte Entscheidungen:

  1. Emotional aufgeladen Entscheidungen treffen – „Zu nah dranstehen“
  2. Angst vor den Konsequenzen – Stattdessen lieber „ausharren“ im Status Quo
  3. Überheblichkeit – Dem Glauben an die eigenen Fähigkeiten unterliegen
  4. Wahrheit ausblenden – Die Augen verschließen und auf Glück hoffen
  5. Faulheit – Den Status Quo akzeptieren, um keine Arbeit haben zu müssen
  6. Zu wenig oder Keine Planung – Unerwartete Dinge nicht beachten
  7. Unentschlossenheit – Die eigenen Fähigkeiten nicht gut genug kennen
  8. Zu vorschnell – Der Intuition zu sehr trauen
  9. Gar nicht entscheiden – Wer nicht entscheidet, für den entscheiden andere
  10. Negative Geschichte im Kopf – Was Mindtelling ändern kann

Die Hauptgründe 6 – 9 die Dich abhalten bessere Entscheidungen zu treffen

Planen bessere Entscheidungen zu treffen Dennis Tröger Mindtelling

Wokandapix via Pixabay

6. Zu wenig oder keine Planung – Unerwartete Dinge nicht beachten

Die „irgendwie wird es schon klappen!“-Planung ist weit verbreitet. Planung findet maximal auf einem Stück Serviette statt und wird im schlimmsten Fall mit „Zeitverschwendung!“ tituliert. Pläne zu schmieden ist ja auch irgendwie „uncool“ …

Dabei gibt es einige sehr einfache Punkte, die bei der Planung beachtet werden sollten. Auch der größte Planungsmuffel sollte die folgenden Punkte dringend beachten:

  1. Ziele immer „von hinten“ planen – Wo will ich hin?
  2. Das Ziel anpeilen und einen Weg suchen – Wie komme ich hin?
  3. Hindernisse einplanen – Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  4. Gerne vergessen: Mit zu viel Erfolg umgehen – Was tun wir, wenn es zu gut läuft?
  5. Ressourcen planen – Was steht mir eigentlich zur Verfügung? Was brauche ich?

Auf Punkt 4 möchte ich noch einmal besonders eingehen, da er schnell zu echten Problemen führen kann. Wer rechnet schon mit zu VIEL Erfolg? Die meisten vermutlich nicht Doch gerade der Best-Case kann zu einer echten Herausforderung werden.

Denn was passiert, wenn das Produkt nicht, wie erwartet, 1.000 mal gekauft wird, sondern stattdessen eine Nachfrage von 10.000 oder 100.000 herrscht? Ungeplantes schnelles Wachstum kann ebenso gefährlich sein, wie zu geringes Wachstum.

„Wer kein Ziel hat kann sich nicht verlaufen. Wer kein Ziel hat kann aber auch nie ankommen“

 

Unsicher - bessere Entscheidungen treffen Dennis Tröger

Zu viel Vorsicht hält uns davon ab unser Potential zu entfesseln

7. Unentschlossenheit – Die eigenen Fähigkeiten unterschätzen

Das Gegenteil zu Punkt 3 (Überheblichkeit) – Die eigenen Fähigkeiten unterschätzen und damit verhindern bessere Entscheidungen treffen zu können. Die eigenen Fähigkeiten zu unterschätzen wirkt auf den ersten Blick erst einmal verhältnismäßig Harmlos: Immerhin spielt man „safe“ – Was soll das schon schiefgehen?

  • Auch Situationen, die vermeintlich „safe“ gespielt werden können schiefgehen oder unerwartet Konsequenzen nach sich ziehen. Die Folge: Das nächste mal wird auf noch mehr „Nummer sicher“ gegangen. Im schlechtesten Fall geht das so weit, dass überhaupt nicht mehr versucht wird aus der Komfort-Zone herauszutreten. Die Folge ist dann…
  • Der stückweise Verlust des Selbstvertrauens und die Gefahr der Stagnation als Unternehmen. Es werden immer weniger Risiken eingegangen, zu kleine Kunden an Land gezogen und die Leistungen zu günstig angeboten. Im privaten Bereich sind die Konsequenzen ähnlich: Keine Risiken, weniger Selbstvertrauen und eine Stimmung in Richtung „Sich zufrieden geben“.

Mangelndes Selbstvertrauen – etwas Anderes ist es nicht – ist im privaten und beruflichen Umfeld schädlich. Doch was kannst Du dagegen tun?

Schnellhilfe – Schau zu was Menschen fähig sind:

Wie Du mehr Selbstvertrauen bei Deinen Entscheidungen hast

Dieses mal mit drei Werkzeugen:

  1. Der Sofort-Selbstvertrauen-Booster (den findest Du hier in meinem Blog) (http://www.new-perception.de/2016/01/steigere-dein-selbstvertrauen-mit-dem-selbstvertrauen-booster/)
  2. Simple, yet efficient: Vor einer Entscheidung etwas essen. Deine Wahrnehmung ist von vielen Faktoren abhängig und jeder der schon einmal hungrig war weiß, was das für Konsequenzen haben kann.

  1. Selbstvertrauen tanken: Nimm Dir einen Moment Zeit. Schnapp Dir einen Zettel und einen Stift. Jetzt notierst Du alle Situationen, in denen Du in der Vergangenheit besser warst, als Du eigentlich gedacht hast. Anschließend schreibst Du auf, in welchen Situationen Du in letzter Zeit erfolgreich warst.
basterds_joy - Dennis Tröger bessere Entscheidungen treffen

Vorfreude vernebelt die Entscheidungsfähigkeit…

8. Zu vorschnell – Aus Euphorie heraus der Intuition blindlings glauben

Wer kennt das nicht? „Das ist die Chance meines Lebens! Ich muss SOFORT handeln!“ – Wenn eine Chance zu gut ist um wahr zu sein, dann ist sie das leider auch oft. Die Folge ist, dass wir – durchflutet mit Endorphinen und Adrenalin – unserem Bauchgefühl glauben und die Belohnung förmlich spüren können. Und was mit dem guten Christopher Walz im Film Inglourious Basterds passiert ist dürften die meisten wissen … (ansonsten: Filmtipp!)

Denn genau da liegt der Haken: Das Gehirn ist von Natur aus extrem schlecht darin eine Belohnung in die Zukunft zu verschieben. Das bedeutet, wenn Dein Gehirn die Chancen auf sofortige Belohnung sieht, dann muss es sich echt ins Zeug legen nicht nachzugeben.

Die Lösung: Einfach mal runterkommen

Abkühlen. Die einfachste Art des Abkühlens ist es, einfach noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Kein Hexenwerk. Keine Magie. Einfach etwas Abstand gewinnen. Meistens reicht das schon aus, um die „die einmalige Chance“ zu entmystifizieren.

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Sich vor der Entscheidung drücken…

9. Gar nicht entscheiden

Der vermutlich einfachste Trick um bessere Entscheidungen zu treffen: Überhaupt erstmal etwas entscheiden!

Zu oft habe ich Leute in meinen Seminaren erlebt, die – besseren Wissens – glaubten, dass sie die Sache einfach aussitzen könnten. Wer keine Entscheidung trifft, kann auch keinen Fehler machen, oder?

Falsch.

Gar nicht entscheiden bedeutet erst einmal, dass andere über Dich entscheiden. Die Welt bleibt nicht stehen und wartet darauf, dass Du aus dem „Keller“ gekrochen kommst. Wenn Du nichts tun willst, dann entscheide es bewusst und stehe dazu. Nur dann musst Du am Ende das Ergebnis akzeptieren, das ohne Dein (aktives) zu tun zustande gekommen ist.

Die zweite Form der Verweigerung – „Betriebsblindheit“

Neben der „Verweigerung“ einer Entscheidung gibt es auch Momente, in denen wir einfach gar nicht wissen, dass eine Entscheidung vor der Tür steht. Besonders häufig ist das dann der Fall, wenn wir „betriebsblind“ geworden sind: Wenn der Alltag auf uns niederdrückt und verhindert, dass wir die Änderungen um uns herum wahrnehmen.

Alltagsstress Dennis Tröger bessere Entscheidungen treffen Mindtelling

Gefühlte Wahrheit!

Ruck zuck sind wir abgehängt.

Auch wenn es schwerfällt: Nimm Dir einen Moment und schaffe etwas Abstand zwischen Dir und dem Alltag. Sonst endest Du am Ende noch wie Nokia… und verpennst die Realität.

Sum up: Bessere Entscheidungen treffen

Du hast einiges darüber gelesen, wie Du bessere Entscheidungen treffen kannst. Zwei wichtige Faktoren habe ich dabei nicht näher erläutert:

  1. Emotionen
  2. Zufall

Es gibt Momente im Leben, da helfen rationale Sichtweisen nicht. In einer Beziehung kannst Du versuchen den ROI zu berechnen oder einen „Zufriedenheitskoeffizienten“… der Mehrwert dürfte überschaubar sein. Es gibt Bereiche im Leben eines Menschen, da musst Du Dich auf das verlassen, was Du fühlst. Aber auch in diesen Fällen kann es manchmal sinnvoll sein, einige der oben genannten Ratschläge zu beherzigen.

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Manche Dinge sind nicht planbar… oder erhofft …

Einen Punkt, den ich komplett außen vorgelassen habe: Der Zufall. Egal, wie gut Du planst. Egal, wie viel Abstand Du gewinnst. Den Zufall kannst Du nicht komplett ausklammern. Es ist immer möglich, dass Dir eine wichtige variable durch die Finger gleitet. Aber dann kannst Du immerhin sagen: Ich habe alles versucht!

Und am Ende geht es darum, mit der Entscheidung gut leben zu können. Und dafür kann es manchmal besser sein selbst eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, als gar keine…

Haben Dir meine Tipps geholfen? Dann freue ich mich auf einen Kommentar!

Teil 1 – Bessere Entscheidungen treffen

Teil 2 – Bessere Entscheidungen treffen

Teil 3 – Priming nutzen, um bessere Entscheidungen treffen zu können

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